Anti-Malware-Software bietet Echtzeit-Schutz für Microsoft Azure

Microsoft stellt seinen Azure-Kunden seit Kurzem eine Software bereit, die Cloud Services und virtuelle Maschinen vor Schadsoftware wie Viren und Spyware bewahrt.

antimalware-for-azure-cloud-serviceDer Softwarekonzern hat die Microsoft Antimalware for Azure Cloud Services and Virtual Machines entwickelt, um seinen Kunden ein umfangreiches Sicherheitstool für Azure an die Hand zu geben. Die Software ist kostenlos, Microsoft weist aber darauf hin, dass die Nutzung zu erhöhtem Datenverkehr führen kann und zusätzliche Rechenleistung und Speicherkapazitäten aufgewendet werden müssen. Das kann die laufenden Kosten für die Azure-Cloud-Services erhöhen.

Microsoft Antimalware for Azure Cloud Services and Virtual Machines läuft im Hintergrund und überwacht die Aktivitäten in der Cloud in Echtzeit. Die Software erkennt und blockiert selbstständig die Ausführung von bösartigem Code. Sie holt sich automatisch die neuesten Signatur-Updates und kann geplante Sicherheitsscans durchführen.

Sicherheitserweiterung für Gastsysteme und virtuelle Maschinen

Die Software basiert auf der gleichen Plattform wie Microsoft Security Essentials, Microsoft System Center Endpoint Protection, Microsoft Forefront Endpoint Protection, Windows Intune und Windows Defender für Windows 8. Sie dient als Erweiterung der Azure-Services und wird automatisch in den Gastsystemen Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 installiert. Allerdings befindet sich die Sicherheitssoftware im ausgeschalteten Zustand und muss erst aktiviert werden.

antimalware-for-azure-cloud-serviceIn der Infrastructure-as-a-Service-Umgebung (IaaS), Microsoft Azure Virtual Machines, ist die Sicherheitserweiterung ebenfalls verfügbar, wird allerdings nicht vorinstalliert. Der Administrator kann in der Azure-Verwaltungsoberfläche und im Konfigurationstool für virtuelle Maschinen darauf zugreifen, um die Anti-Malware-Software einzurichten. Für die Konfiguration greifen Kunden auf Powershell, APIs und die VM-Konfiguration von Visual Studio zurück.

(Bilder: Microsoft)

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