AWS Storage Gateway führt lokales Caching ein

Die Storage-Lösung von Amazon Webservices verbindet lokale Datenspeicher über eine Software-Appliance im Datenzentrum des Unternehmens mit einem Cloud-Speicher.

AWS Storage Gateway ist jetzt allgemein verfügbar. Der Hersteller hatte den Service im Januar vorgestellt und erste Features für Kunden von Amazon Webservices (AWS) freigegeben. AWS Storage Gateway kann lokale Daten auf iSCSI-Datenträgern als so genannte Gateway-Stored Volumes mit Amazon S3 verbinden, um Snapshots in der Cloud anzulegen. Damit bleiben die Daten für den schnellen Zugriff im Unternehmen, und nur die Backups werden in der Cloud gespeichert.

Jetzt kommt eine weitere interessante Funktion hinzu: Neben Gateway-Stored Volumes beherrscht AWS Storage Gateway auch Gateway-Cached Volumes. Dabei speichert der Service die Daten in der Amazon-Cloud. Dort liegen sämtliche Geschäftsdaten verschlüsselt und redundant gespeichert vor. Im Unternehmensnetzwerk sind sie über ein iSCSI-Interface sichtbar. Kürzlich aufgerufene Dateien hält der Dienst außerdem lokal in einem Cache vor, so dass die Daten ohne Verzögerung für einen erneuten Zugriff bereitstehen. Der Administrator kann die Volumes über die AWS Management Console konfigurieren. Jedes Gateway-Cached Volume kann maximal 32 TByte Daten speichern.

Unternehmen dürfen AWS Storage Gateway 60 Tage lang kostenlos testen. Danach kostet jedes Gateway 125 Dollar pro Monat. Die Speicherkosten für Gateway-Cached Storage starten bei 0,125 Dollar pro Gigabyte und Monat.

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