Berlin will Cloud-Hauptstadt werden

Die Region Berlin Brandenburg rechnet sich gute Chancen aus, die Speerspitze des Cloud Computing-Booms in Deutschland zu bilden.

Berlin Alexanderplatz mit Weltuhr und Funkturm

Berlin Alexanderplatz mit Weltuhr und Funkturm

Wenn das Cloud Computing Zeitalter in Deutschland eingeläutet wird, will Berlin auch auf diesem Gebiet die Hauptstadt der Republik werden. Entsprechend früh hat man begonnen, die ersten Pioniere zu fördern, so dass vor einem Jahr schon über 150 Unternehmen aus der Region dedizierte Cloud-Lösungen anbieten konnten. Eine jetzt veröffentlichte Studie der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung in Zusammenarbeit mit dem IKT-Branchenverband Berlin-Brandenburg, SIBB e. V., stellt diesen Bemühungen ein gutes Zeugnis aus, und macht Hoffnung auf weiteres starkes Wachstum: „Die IT-Landschaft in Berlin und Brandenburg, geprägt von einer großen Zahl spezialisierter Anbieter und einem starken Nachfragemarkt, hat das Potenzial, eine Führungsrolle in der deutschen Cloud Computing-Branche einzunehmen.”

Dabei profitiert Berlin laut der Potenzialanalyse „Internet der Dienste” vor allem von der starken Nachfrage in der Region. Insbesondere in wirtschaftlichen Bereichen wie dem Tourismus, aber auch in der Verwaltung sowie Forschung und Wissenschaft, bestehe ein hohes Interesse und sei schon bald eine sehr intensive Cloud-Nutzung zu erwarten. Zahlreiche entsprechende Unternehmen und Einrichtungen sollen so den nötigen Auftrieb erzeugen, um die Region Berlin Brandenburg zu einem wichtigen Cloud-Standort zu entwickeln.

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