Cisco-Lösung analysiert Daten in Echtzeit mit intelligenten Netzen

Eine neue Analysetechnik von Cisco kann Daten vor Ort schneller auswerten und mit Informationen aus der Cloud in Verbindung setzen. Unternehmen sollen damit Big Data für das Internet of Everything umsetzen können.

Cisco, NetzDie neue Lösung „Cisco Connected Analytics für das Internet of Everything“ analysiert Informationen aus unterschiedlichen Datenquellen – Software, Prozesse, Cloud und Kundendaten – ohne dass sie dafür in ein bestimmtes Rechenzentrum übertragen werden müssen. Möglich macht das Ciscos neuer Ansatz namens Fog Computing, bei dem die Cloud näher ans Netzwerk rücken soll.

Der Hersteller stattet Netzwerkgeräte selbst mit der Fähigkeit aus, Analysefunktionen zu übernehmen. Die Daten werden nicht mehr zwischen verschiedenen Systemen und Standorten übertragen und in der Cloud gesammelt, um sie anschließend zentral zu analysieren, sondern können an Ort und Stelle ausgewertet werden. Intelligente Netze rufen die nötigen Geschäftsdaten in Echtzeit ab und reichern sie mit historischen Daten aus der Cloud an, um vor Ort genaue Datenanalysen zu ermöglichen und Vorhersagen und Trends abzuleiten.

Die Cisco-Lösung ermöglicht es Unternehmen, bessere und schnellere Analyseergebnisse zu erzielen und ihre Geschäftsprozesse und Kundenbeziehungen mit den gewonnenen Einblicken ständig zu verbessern. Sie greifen dabei auch auf stark verteilte Daten zurück, wie das beim Cloud Computing der Fall ist, und können Big-Data-Analysen in Echtzeit am Netzwerkzugang via Fog Computing durchführen.

Cisco Connected Analytics für das Internet of Everything basiert auf Ciscos IOx-Plattform. Die Plattform erlaubt es Kunden und Partnern, Anwendungen für Cisco-Netzwerkgeräte, zum Beispiel Router und Switches, zu entwickeln und direkt darauf auszuführen. Die Cisco-Connected-Analytics-Lösungen sind ab sofort über Cisco-Partner verfügbar.

(Bild: Dagmar Zechel, pixelio.de)

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