Eucalyptus kündigt Version 3.2 seiner Cloud-Plattform an

Im Laufe des Dezembers soll die nächste Eucalyptus-Version erscheinen, die neben einem neuen User-Frontend auch verbesserte Reporting-Funktionen mitbringt und die Administration von Cloud-Umgebungen vereinfachen soll.

Gut ein halbes Jahr nachdem Eucalyptus Systems die Enterprise und die Open Source Edition seiner Cloud-Plattform zusammengelegt hat, steht mit der Ausgabe 3.2 ein größeres Update an. Dieses soll die Plattform ganz allgemein robuster machen, bringt jedoch auch eine neue, web-basierte Konsole für Anwender mit. Über diese lassen sich beispielsweise Instanzen anlegen, Passwörter erstellen, EBS-Volumes und Snapshots verwalten und vieles mehr, um das sich künftig nicht mehr der Admin kümmern muss.

Der darf sich auf massiv ausgebaute Reporting-Funktionen und ein verbessertes Logging freuen. So spuckt Eucalyptus 3.2 beispielsweise Daten zur Nutzung von Rechen-, RAM- und Speicherressourcen auf Nutzer-, Gruppen- und Cloud-Level aus. Die Reports lassen sich über ein grafisches User Interface, ein API und die Kommandozeile generieren und exportieren sowie bei Bedarf in einer externen Datenbank ablegen. Mithilfe des verbesserten Loggings soll zudem die Suche nach Fehlern und Performance-Engpässen leichter fallen.

Eucalyptus 3.2 bringt zwei neue Adapter mit, einen für JBOD-Speicher und einen für die VNX-Serie von EMC.

Wer die Cloud-Plattform ausprobieren will, soll das noch schneller und unkomplizierter als bisher tun können, schreibt Eucalyptus-Chef Marten Mickos im Firmen-Weblog. Durch die Verbesserungen an FastStart, einem mit der Vorgängerversion eingeführten Feature, das die Inbetriebnahme vorkonfigurierter Clouds in wenigen Minuten erlaubt, brauche man im Prinzip nur noch neunmal die Enter-Taste drücken, um loszulegen.

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