Eucalyptus nur noch als Open Source

Eucalyptus Systems gibt die Trennung seiner Cloud-Plattform in Enterprise und Open Source Edition auf. Von der anstehenden Version 3.1 wird es nur noch eine Ausgabe mit allen Features geben und die ist Open Source.

Am 27. Juni soll Eucalyptus 3.1 erscheinen und die Cloud-Plattform quasi zu ihren Anfängen zurückführen. Denn die zwischenzeitlich eingeführte Trennung in eine freie Version für die Allgemeinheit und eine Bezahlversion mit zusätzlichen Features für Unternehmen wird aufgehoben. »Es gibt nur noch eine Eucalyptus-Plattform – und die ist frei und Open Source«, schreibt Eucalyptus-Chef Marten Mickos im Firmen-Weblog. Der Code wird auf Github veröffentlicht, derzeit findet sich dort aber nur der Code der aktuellen Beta-Version.

Eucalyptis 3.1 soll Performance-Verbesserungen bringen und mit FastStart ein neues Feature, mit dem Nutzer ihre vorkonfigurierte Cloud binnen 20 Minuten in Betrieb nehmen können. Es habe nie lange gedauert, Eucalyptus zu installieren und zu konfigurieren, doch der Prozess sei für Profis gemacht gewesen, so Mickos. Mit FastStart gebe es nun einen noch schnelleren und komfortableren Weg.

Mit FastStart erhält der Nutzer eine Cloud auf Basis von CentOS 5 mit Xen oder CentOS 6 mit KVM, Eucalyptus unterstützt jedoch auch andere Linux-Distributionen und VMware. Letzteres war bislang der kostenpflichtigen Version vorbehalten.

Eucalyptus besitzt eine zu den Amazon Web Services kompatible API, so dass sich Workloads zwischen eucalyptus-basierten Clouds on-premise und der Amazon-Cloud migrieren lassen. Beide setzen zudem seit einer im März begonnenen Zusammenarbeit auf dieselben Management-Tools.

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