Google bohrt Cloud SQL auf

Die MySQL-Datenbanken aus der Cloud dürfen künftig deutlich größer als bisher sein und erlauben schnellere Schreib- und Lesezugriffe.

Google hat seinen Dienst Cloud SQL massiv aufgewertet. Die Datenbankinstanzen landen nun nicht mehr zwangsläufig auf Google-Servern in den USA, denn neuerdings hat der Nutzer die Wahl, ob seine Daten in amerikanischen oder europäischen Rechenzentren gespeichert werden sollen. Zudem stehen nun bis zu 100 GByte Speicherplatz bereit und damit mehr als zehnmal so viel wie bisher.

Die einzelnen Instanzen können neuerdings mit bis zu 16 GByte Arbeitsspeicher bestückt werden, was Google zufolge vor allem Lesezugriffe massiv beschleunigen soll. Optional kann eine asynchrone Replizierung zugeschaltet werden und über Google Apps Script wird die Integration mit den Google Apps erleichtert.

Zum Ausprobieren führt Google eine kostenlose Testversion ein, die eine Instanz mit 0,5 GByte Speicher umfasst. Diese kann sechs Monate genutzt werden, maximal jedoch bis zum 1. Juni 2013, denn zu diesem Termin stampft Google die Testversion wieder ein.

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