HP-Software steuert virtuelle Maschinen

Der Computerhersteller HP möchte die sichere Bereitstellung und Migration von virtuellen Maschinen mit neuen Switch-Funktionen und virtuellen Appliances vereinfachen.

HP greift Administratoren mit neuen Softwarelösungen bei der Migration und Absicherung von virtuellen Maschinen (VMs) unter die Arme. Dabei hat der Hersteller vor allem heterogene, geographisch verteilte Rechenzentren mit Mehrmandanten-Umgebungen im Fokus. Cloud-Provider und Unternehmen verwalten damit ihre Rechenzentren, stellen VMs schneller bereit und greifen auf neue Sicherheitsfunktionen zu.

Die Software HP Ethernet Virtual Interconnect (EVI) verbindet bis zu acht Rechenzentren. Die Lösung erspart Anwendern den aufwändigen manuellen Neuaufbau und die Konfiguration einer Cloud-Infrastruktur. Eine Automatisierungsfunktion erledigt diese Aufgabe in HP FlexNetwork-Umgebungen. HP Multitenant Device Context (MDC) sorgt dafür, dass die Daten der einzelnen Kunden sicher voneinander getrennt bleiben. Beide Lösungen kommen im Herbst als Software-Update auf HP FlexFabric Switche.

HP StoreVirtual stellt gemeinsam genutzten Speicher in virtuellen Umgebungen zur Verfügung. HP preist die Software als die erste nicht-proprietäre Virtual Storage Appliance (VSA) an. Sie unterstützt Standard-Server, arbeitet mit Speicherlösungen von diversen Herstellern zusammen und lässt sich auf verschiedenen Hypervisor-Systemen wie zum Beispiel VMware vSphere oder Microsoft Hyper-V einsetzen. Die Preise für eine Lizenz für HP StoreVirtual VSA starten bei 700 Dollar.

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