EMC: Storage-Geschäft verlagert sich in die Cloud

Der Speicherhersteller EMC rechnet damit, dass die Nachfrage nach Storage-Lösungen in der Cloud weiter wächst und setzt auf Partnerschaften mit Cloud-Providern.

EMC beobachtet seit einer Weile eine Trendwende bei der Speicherbeschaffung in Unternehmen. Durch Cloud Computing verlagern immer mehr Business-Kunden ihre Daten in die Cloud. Beim Einkauf von Speichersystemen wenden sich diese Unternehmen sinnvollerweise direkt an ihren Cloud-Dienstleister, anstatt sich bei einem Hersteller selbst mit geeigneten Storage-Lösungen für die Cloud einzudecken.

Der Speicherausrüster verdient bereits heute mehr Geld mit dem Vertrieb über Channel-Partner als dem direkten Verkauf an Kunden. 60 Prozent des Umsatzes generiert EMC nach Angaben von Australiens Managing Director Alister Dias mit Channel-Partnern, zu denen auch die Cloud-Provider zählen. Bis 2015 rechnet der Speicherhersteller damit, dass bereits 80 Prozent der Einnahmen über Partner herein kommen. Das erwartete Wachstum schreibt EMC hauptsächlich der steigenden Verbreitung von Cloud-Storage-Diensten zu.

Deshalb baut EMC seine Partnerschaften mit Cloud-Anbietern weiter aus. Mit Cisco bildet EMC beispielsweise ein Joint Venture namens VCE, das Unternehmen eine komplette Infrastruktur für Cloud Computing mit aufeinander abgestimmten Komponenten liefert.

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