IBM: Neues Softlayer-Rechenzentrum in Frankfurt eröffnet

Um Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen und Datenschutz-Ansprüchen von seinen IT-Services zu überzeugen, hat der Softwarehersteller IBM seine Softlayer-Cloud-Infrastruktur um einen Standort in Deutschland erweitert.

IBM Rechenzentrum FrankfurtFür 1,2 Milliarden Dollar baut der Softwareriese IBM gerade sein Cloud-Angebot aus. Kürzlich hat IBM ein neues Datenzentrum in Frankfurt eröffnet. Das Frankfurter Softlayer-Rechenzentrum ist bereits das vierte Data Center in Europa, das sich in die globale Cloud-Infrastruktur von IBM einreiht. Weitere Standorte sind London, Amsterdam und Paris. Neue Rechenzentren sollen in diesem Jahr an zusätzlichen Standorten entstehen.

Die Experton Group prognostiziert dem Cloud Computing bis zum Jahr 2017 ein Marktvolumen von 18 Milliarden Euro. IBM hat erkannt, dass für deutsche Unternehmen nicht nur Kostensenkungen und Flexibilität zählen, sondern vor allem der Datenschutz und die Sicherheit von Bedeutung sind. Deshalb baut der Softwarekonzern sein lokales Cloud-Angebot aus und ermöglicht eine datenschutzkonforme Datenspeicherung für deutsche Firmen.

Datenspeicherung in Deutschland

ibm-global-network-mapDas neue Softlayer-Rechenzentrum in Frankfurt erfüllt die Datenschutzbestimmungen der EU und Deutschlands, wo die Richtlinien am strengsten sind. IBM garantiert seinen Kunden, dass die Daten innerhalb Deutschlands gespeichert werden, so dass das Data Center die Compliance-Auflagen für eine nationale Datenspeicherung in verschiedenen Branchen und Anwendungsbereichen erfüllt. Das Rechenzentrum in Frankfurt bietet die Kapazität tausender physischer Server und ist nach dem standardisierten Point-of-Delivery-Entwurfsmuster (POD) konzipiert.

(Bilder: IBM)

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