Konzern-Strategie: IBM fokussiert sich auf Cloud Computing

IBM treibt den Umbau seines Geschäftsmodells hin zum Cloud-Dienstleister zügig voran. Der Konzern will in den kommenden drei Jahren im Cloud-Bereich um 60 Prozent zulegen.

IBM-LogoIBM hat seine Unternehmensstrategie für die nächsten drei Jahre vor Investoren dargelegt. Die Transformation des Konzerns hin zum Anbieter für Cloud Computing soll mit Hochdruck vorangetrieben werden. IBM war als Hersteller von PCs und Großrechnern groß geworden, doch die Hardware-Sparte warf in den letzten Jahren immer weniger Gewinn ab. IBM hat den digitalen Wandel früh erkannt und hat sich von einigen unlukrativen Geschäftsbereichen getrennt. Nun konzentriert sich IBM immer stärker auf Cloud Computing. Aber auch in den Bereichen Big Data und IT-Sicherheit sieht der Konzern gute Zukunftsaussichten.

Die Agenda von IBM lautet, die Angebote für Cloud-Services, Big Data und Sicherheitsoftware auszuweiten, um ab 2018 jährlich 40 Mrd. Dollar mit diesen Services zu erwirtschaften. Das wäre ein Umsatzanstieg von 60 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr.

IBM: Starke Unterstützung für hybride Infrastrukturen

Schon jetzt sieht Forrester Research IBM als den führenden Anbieter für Cloud Computing. Die Marktforscher haben für den Report „The Forrester Wave: Global Infrastructure Outsourcing, Q1 2015“ 13 große Konzerne auf ihre Cloud-Strategien abgeklopft. IBM kommt in allen drei Teilsegmenten – Strategie, Angebotsspektrum und Marktpräsenz – auf die Spitzenposition. Dem Konzern bescheinigen die Analysten eine starke Vision für Infrastruktur-Services und loben die breite Unterstützung für hybride Cloud-Modelle.

IBM erzielte 2014 in den Bereichen Cloud Computing, Big Data und Sicherheit 25 Mrd. Dollar Umsatz – etwa ein Viertel des Konzernumsatzes. Dieser Prozentsatz soll sich mit der jetzt bekanntgegebenen ehrgeizigen Cloud-Strategie des Konzerns auf knapp die Hälfte erhöhen.

(Bild: Techloy)

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