Sandforce bringt Cloud-optimierten SSD-Controller

Sandforce hat seinen ersten Controller für Solid State Drives (SSD) vorgestellt, der speziell für die Bedürfnisse in Enterprise-SSDs und Cloud Computing Infrastrukturen optimiert wurde und größere Speichermengen bei höherer lebensdauer ermöglichen soll.

Der Speicherspezialist Sandforce erweitert sein Portfolio an SSD-Controllern in Richtung Cloud: Der neue SF-2481 ist speziell für den Einsatz in SSDs in einem Cloud Computing Server gedacht und entsprechend optimiert worden. Dafür hat ihm Sandforce unter anderem eine doppelt so starke wie üblich spendiert. Darüber hinaus soll der SF-2481 eine höhere Lebensdauer der MLC-NAND-Flash-Speicherchips sichern. Diese Faktoren sind besonders in Cloud Servern, die extrem flexibel sein müssen, von Vorteil. Die Zentrale Neuerung, die diese Verbesserungen ermöglicht, ist die so genannte „Predictive Failure Analysis”, eine Art Fehlervorhersage.

Darüber hinaus verspricht Sandforce mit dem SF-2481 die bisherige Lücke zwischen hoher Leistung und geringem Speicherplatz bei solchen Enterprise-SSDs zu schließen. Sanforce hat bereits erste Muster-Controller an die wichtigsten OEM-Partner geschickt und will mit der Auslieferung noch in den nächsten Tagen beginnen. Erste Produkte mit dem SF-2481 dürften damit in einigen Wochen auf dem Markt sein.

Mit der neuen auf den industriellen Einsatz optimierten Controller-Generation zeigt sich erstmals die Strategie des neuen Unternehmenseigentümers LSI, der sein Portfolio grundsätzlich auf Business-Zwecke ausgerichtet hat. LSI hatte Sandforce Mitte 2011 für rund 400 Millionen Dollar übernommen und will das Unternehmen in den nächsten Wochen voll in die eigene Flash-Sparte eingliedern. Der bisherige Sandforce-CEO Michael Raam soll die fusionierte Abteilung leiten.

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