Intel: Neue Plattform für Personal Clouds

Die sonst eher in Netbooks beheimateten Atom-Prozessoren bilden die Basis für Intels neue Storage-Plattform, die Privatanwendern und kleinen Unternehmen zu günstigen und flexiblen Personal-Cloud-Lösungen verhelfen sollen.

Weil das Datenvolumen in Privathaushalten und kleinen Firmen massiv wächst – um 30 Prozent pro Jahr laut einer Studie der Aberdeen Group -, steigt der Bedarf an intelligenten Speicherlösungen. Intels neue Storage-Plattform, die unter dem Codenamen »Milstead« entwickelt wurde, soll diesen Bedarf adressieren.

Milstead basiert auf Atom-Prozessoren, genauer: den Atom-Modellen D2500 und D2550, und kann mit bis zu 4 GByte RAM bestückt werden. Zu den weiteren Features zählen: Support für Software-RAIDs, skalierbare I/O-Konnektivität für bis zu sechs SATA-Platten, die hot-pluggable sind, sowie bis zu 14 USB-Ports für spätere Speichererweiterungen. Auch Schnittstellen für Displays und Hardware-Beschleunigung sind vorgesehen, denn die Speichersysteme sollen nicht nur als zentraler Lagerort für Daten und Backups dienen, sondern nach dem Willen von Intel auch im Bereich Videoüberwachung eingesetzt werden.

»Intels Atom-Prozessoren der neuesten Generation sind die ideale Lösung für intelligente Speichersysteme, die zu Hause oder im Büro als Personal Cloud dienen«, sagte der für die Intel Storage Division verantwortliche David Tuhy. Erste OEM-Partner, die Speicherlösungen auf Basis der neuen Plattform auf den Markt bringen, sind Asustor mit der AS6-Serie, Qnap mit der TS-x69-Serie und Thecus mit den NAS-Servern N5550 und N4800.

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