IT-Budgets: Ein Drittel entfällt auf Cloud Computing

Laut einer VMware-Studie investieren Unternehmen knapp ein Drittel ihrer Budgets in die Cloud. Sie versprechen sich davon eine höhere Produktivität. Bedenken gibt es aber nach wie vor bei der Sicherheit.

31 Prozent der IT-Budgets von Unternehmen im EMEA-Raum entfallen auf Cloud Computing, vermeldet VMware unter Berufung auf eine Umfrage in sieben Ländern. Das ist ein Anstieg von 5 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2010 und zeigt die gestiegene Wertschätzung für die Cloud. Die Unternehmen versprechen sich vor allem eine höhere Produktivität, aber auch mehr Flexibilität, eine bessere Verfügbarkeit sowie geringere Kosten und weniger Management-Aufwand.

Derzeit dominieren der Umfrage zufolge Private Clouds, auf die 54 Prozent der Unternehmen setzen. Public Clouds haben einen Anteil von 28 Prozent, hybride Modelle bringen es auf lediglich 18 Prozent.

Deutschland bekommt von VMware noch Nachholbedarf in Sachen Cloud attestiert. In verschiedenen Bereichen des Cloud-Einsatzes liege die Bundesrepublik hinter dem Durchschnitt zurück. Zudem sind auch die Investitionen in die Cloud hierzulande geringer und machen nur 28 Prozent der IT-Budgets aus – und das, obwohl 95 Prozent der befragten Unternehmen einräumen, die Cloud habe Priorität.

Größtes Hemmnis für die Cloud sind nach weiterhin Sicherheitsbedenken. Der VMware-Umfrage zufolge machen sich 52 Prozent der befragten Unternehmen ganz allgemein Sorgen um die Sicherheit. 41 Prozent fürchten, dass sie die Kontrolle über ihre Daten verlieren. Etwas weniger stark ausgeprägt ist die Sorge um Performance- oder Kompatibilitätsprobleme.

(Bild: Petra Bork / pixelio.de)

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