Microsoft erweitert Azure um Store und Team Foundation Service

Im Bestreben, Windows Azure zum Cloud OS auszubauen, hat Microsoft auf der BUILD einige Updates angekündigt, darunter besseren Support von Skriptsprachen, einen Azure Store und die Verfügbarkeit des Team Foundation Service.

Auf der Entwicklerkonferenz BUILD betont Satya Nadella, Chef der Microsoft-Sparte Server & Tools, wie wichtig die Cloud für den Software-Konzern ist. Er verwies darauf, dass man mit Skydrive, Office 365, Xbox Live, Bing, Ad Center, Dynamics und anderen Diensten, mit die mächtigsten Cloud-Workloads in der Branche generiere und daher ein besonderes Interesse daran habe, das Backend zu optimieren. Auch für Entwickler sei Windows Azure daher die kompletteste Plattform.

Nadella kündigte gleich einen ganzen Rutsch an Neuerungen für Azure an. So werden nun .NET Framework 4.5 und Python unterstützt, die Azure Mobile Services wurden um Support für das neue Windows Phone 8 erweitert und der Team Foundation Service verlässt die Preview-Phase, steht also in der finalen Fassung bereit. Er bietet die Funktionen des Team Foundation Servers als Cloud-Dienst und kann von fünf Entwicklern für ein unbegrenzte Anzahl von Projekten kostenlos genutzt werden. Auch in einigen MSDN-Abos wird der Dienst enthalten sein, einstweilen steht er aber für alle Interessenten kostenlos bereit, da Microsoft erst im nächsten Jahr über die Preise entscheiden will.

Zu guter Letzt bringt Microsoft auch eine Preview des Windows Azure Store an den Start, der eine ganze Reihe von Erweiterungen für Azure bereitstellt, derzeit allerdings nur in den USA verfügbar ist.

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