NetApp: Neues Storage-System und Data-Protection-as-a-Service

Mit der FAS2220 erweitert NetApp sein Angebot an Storage-Einstiegslösungen, zudem arbeitet man mit Partnern an einem DPaaS-Angebot, das Mittelständler vor Datenverlusten schützen soll.

Der vor kurzem vorgestellten FAS2240 stellt NetApp mit der FAS2220 ein weiteres Storage-System der Einstiegsklasse zur Seite. Dieses nimmt bis zu zwölf interne, hot-swap-fähige SAS- oder SATA-Laufwerke auf und bis zu 60 Laufwerke mit externer Storage-Erweiterung, so dass insgesamt maximal 180 TByte Speicher bereitgestellt werden können. Dank der Flash Pool-Technologie lassen sich Daten zwecks Performance-Optimierung einfach und automatisch zwischen SSDs und herkömmlichen Festplatten verschieben.

NetApp verspricht eine Implementierung der FAS2220 in Minuten und einfaches Management über die NetApp System Manager Konsole (siehe großes Bild). Über optionale Software-Erweiterungen lassen sich Funktionen wie sofortige Datenwiederherstellung, schnelles Cloning, Datenreplizierung, Disk-to-Disk-Backup sowie applikationsspezifisches
Backup und Recovery ergänzen.

Die FAS2220 soll Mittelständlern günstigen Storage bereitstellen und ihnen beim Ausbau ihres Cloud-Geschäfts helfen. Von diesem will auch NetApp profitieren und hat daher mit ausgewählten Resellern ein DPaaS-Angebot (Data-Protection-as-a-Service) entwickelt. Dieses bietet Ausfallsicherheit durch Auslagerung von Daten an einen zweiten Standort und umfasst Funktionen für die diskbasierte Datenwiederherstellung, die NetApp zufolge nur wenige Minuten dauern soll, so dass es zu keinen langen Ausfallzeiten kommt.

FAS2220 und DPaaS sind ab sofort verfügbar. FAS2220 ab 6600 Euro bei Resellern, Vertriebspartnern und Systemintegratoren, DPaaS dagegen nur bei ausgewählten NetApp-Partnern.

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