Oracle stellt die Oracle Cloud vor

Wie erwartet hat Oracle ein neues Cloud-Angebot vorgestellt; die umfassendste Cloud auf dem gesamten Planeten, wie Oracle-Chef Larry Ellison in bekannter Bescheidenheit verkündete.

Oracle hat sein neues Cloud-Angebot schlicht Oracle Cloud getauft. Fast sieben Jahre Entwicklungsarbeit, eigene Innovationen und strategische Übernahmen stecken laut Larry Ellison darin, alles in allem handele es sich um ein Milliarden-Investment. Herausgekommen sei »die umfassendste Cloud auf dem Planeten Erde«, denn: »Die meisten Cloud-Anbieter decken nur Nischen ab. Sie haben keine Plattform, die sie erweitern können. Oracle ist der einzige Anbieter, der eine komplette Suite moderner, sozialer Anwendungen bietet, die alle auf einer standard-basierten Plattform aufbauen«, so der Oracle-Chef.

Die Cloud-Services von Oracle lassen sich in drei Kategorien unterteilen: Platform Services, zu denen Java- und Datenbank-Services ebenso zählen wie Dienste für PHP-, Ruby- und Python-Entwickler, darunter Tools, die beim Erstellen von mobilen Apps helfen und bei der gemeinsamen Arbeit an Dokumenten. Unter den Application Services fasst Oracle Anwendungen für CRM und ERP, Personal- und Bewerber-Management, Sales und Marketing sowie Kundenservice zusammen. Und die Social Services, die nicht nur firmentaufliche Collaboration-Tools bieten sollen, sondern auch beim Marketing in sozialen Netzwerken helfen sowie Daten aus sozialen Netzwerken und Quellen des Unternehmens aggregieren und aufbereiten sollen.

Basis für die Oracle Cloud sind die hauseigenen Infrastrukturlösungen Exadata und Exalogic. Oracle betonte, alle Dienste seien auch On-Premise verfügbar. So sei es für Kunden einfach, mit ihren Anwendungen und Datenbanken aus der Oracle Cloud in eine Private Cloud umzuziehen oder aus einer Private Cloud in die Oracle Cloud.

Derzeit befindet sich das Cloud-Angebot noch in der Preview-Phase, kann aber nach Registrierung schon zu Testzwecken genutzt werden. Wann die Preview-Phase endet und wie viel die Services dann kosten werden, konnte Oracle noch nicht sagen. Allerdings soll man die Dienste zunächst noch 30 Tage kostenlos weiternutzen können, bevor man sich entscheiden muss, ob man dabei bleibt und zahlender Kunde wird.

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