ownCloud aktualisiert iOS- und Android-Apps

Der mobile Zugriff auf den Cloud-Speicher wird mit den neuen Apps komfortabler und sicherer.

Nach der Veröffentlichung von ownCloud 4.5 hat ownCloud seine iOS- und Android-Apps aktualisiert und für die neue Version der Filehosting-Software angepasst. Zudem bringen beide Apps noch einen ganzen Satz weiterer Verbesserungen mit, etwa eine PIN-Sperre für die App selbst, so dass ein unbefugter Nutzer nicht allein durch das Öffnen der App Zugriff auf die in der Cloud gespeicherten Daten hat. Zudem werden verschlüsselte Verbindungen nun erkannt und, so vorhanden, automatisch für Downloads und Uploads genutzt. Neue Warnmeldungen sollen besser darüber informieren, wenn Zertifikate fehlerhaft oder selbst signiert sind.

Der Status von Downloads und Uploads kann neuerdings eingesehen werden und die Dateitransfers lassen sich jederzeit abbrechen. Größere Dateien finden nun ebenfalls ihren Weg auf Handys und Tablets, da sie aufgesplittet werden; in internen Test habe man so sogar 4 GByte große Dateien übertragen, heißt es bei ownCloud. Sollen die Dateien geöffnet oder bearbeitet werden, reichen die Apps sie an die dafür zuständigen Anwendungen weiter. Und, schön für den Firmeneinsatz, die Apps lassen sich leichter der CI anpassen.

Die iOS-App hat dazu noch einige Veränderungen an der Programmoberfläche erfahren und kann für DOC, XLS, PPT, PDF und Bilddateien eine Vorschau anzeigen. Das verbesserte Connection Handling soll verhindern, dass Dateiübertragungen in schlechten Netzen zu schnell abreißen, und mit der App lassen sich nun auch neue Ordner und Dateien anlegen, die dann zwischen ownCloud-Server und Mobilgerät synchronisiert werden.

Die Android-App dagegen beherrscht nun einen Auto-Upload von Fotos über WLAN-Verbindungen und kann bestimmte, als Favoriten gekennzeichnete Dateien automatisch synchronisieren. Sie klinkt sich in andere Apps ein, so dass Dateien aus diesen direkt hochgeladen werden können, und bietet einige verbesserte Datei- und Ordner-Operationen. So lassen sich nun Dateien und Ordner löschen und Dateien umbenennen – die Änderungen werden umgehend auf den Server übertragen.

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