ownCloud bindet andere Cloud-Speicher ein

Die neue Version der Filehosting-Software kann nun auch andere Cloud-Speicher wie Amazon S3, Google Drive oder Dropbox einbinden.

Nach gut einmonatiger Beta-Phase liegt die finale Version der Community Edition von ownCloud 4.5 vor. Diese synchronisiert Dateien und Ordner deutlich schneller, da eindeutige IDs vergeben und nur noch diese verglichen werden, um zu ermitteln, ob es Änderungen gab. Anschließend brauchen dann nur noch die Dateien und Ordner übertragen werden, die tatsächlich geändert wurden. Neben dem Performance-Gewinn für den Nutzer entlastet das natürlich auch die Server.

Darüber hinaus lassen sich innerhalb von ownCloud andere Cloud-Speicher wie Amazon S3, Google Drive und Dropbox als Laufwerk mounten, so dass ownCloud als zentrale Anlaufstelle für alle in diesen Angeboten lagernden Daten genutzt werden kann. Natürlich lassen sich Daten zwischen den einzelnen Cloud-Speichern synchronisieren.

In der neuen ownCloud-Version können Sub-Admins angelegt werden, die einzelne Benutzergruppen verwalten, so dass sich der Administrator nicht darum kümmern muss. Eine neue Versionierung sorgt dafür, dass nach dem Upload einer Datei, deren Dateiname auf dem Server bereits vorhanden ist, diese als die neueste geführt wird. Geteilte Adressbücher lassen sich nun ebenfalls synchronisieren und Kontakte lassen sich per Drag-and-Drop zwischen Adressbüchern verschieben und kopieren. Und da der Kalender komplett neu geschrieben wurde, geht nun die Arbeit mit sich wiederholenden Events deutlich flotter und es wurden mehrere Kompatibilitätsprobleme beseitigt.

Zu guter letzt wurde auch die Dateifreigabe kräftig erweitert. Freigabe-URLs können neuerdings per Passwort geschützt werden, zudem lassen sich Dateien nur für einen bestimmten Zeitraum freigeben und der Nutzer kann detaillierter festlegen, wer welche Dateien lesen, bearbeiten und löschen darf.

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