Kräftiger Zuwachs bei Cloud-Speicher, Datenverkehr und IT-Services bis 2018

Rosige Zukunftsaussichten für Cloud-Dienstleister: In vier Jahren wird die Hälfte der Weltbevölkerung über einen Internetzugang verfügen. Jeder Zweite speichert Daten in der Cloud.

Cisco_Global_Cloud_Index1Bis 2018 surfen 3,8 Milliarden Menschen im Internet. Mehr als die Hälfte (53 Prozent), etwa zwei Milliarden Menschen, nutzt dann die Cloud, um persönliche Daten zu speichern und Services abzurufen. Das Datenaufkommen in Rechenzentren verdreifacht sich nahezu gegenüber 2013, als 3,1 Zettabyte pro Jahr übertragen wurden, auf 8,6 Zettabyte im Jahr 2018.

Davon kommt ein Großteil, nämlich 6,5 Zettabyte, aus Cloud-Datenzentren. Der Datenverkehr in der Cloud wird sich bis 2018 fast vervierfachen. Der Netzwerkausrüster Cisco stellt diese Prognose in seinem Global Cloud Index an.

Cisco_Global_Cloud_Index2Die meisten Daten speichern übrigens Anwender aus Nordamerika und Westeuropa in der Wolke. Sie sind zusammen für 82 Prozent des weltweiten Datenverkehrs in der Cloud verantwortlich.

Private Cloud und Software-as-a-Service dominieren

Auch im Unternehmen kommt die Cloud immer besser an. Drei Viertel des Datenverkehrs verlagern sich bis 2018 in die Cloud. Vor allem Private-Cloud-Dienste werden für Unternehmen immer wichtiger. 2018 werden 69 Prozent der Cloud-Services aus einer Private Cloud kommen. Außerdem müssen die öffentlichen und privaten Cloud-Services flexibler werden, weil Unternehmenskunden erwarten, ihre Dienste nahtlos mit bestehenden Infrastrukturen zu einer Hybrid Cloud zu verschmelzen.

Cisco_Global_Cloud_Index3Die Cloud-Rechenzentren liefern vor allem Software-as-a-Service (SaaS) an die Anwender aus. Über die Cloud bereitgestellte Software wird die Datenzentren 2018 zu 59 Prozent auslasten. Die Workloads bei Infrastructure-as-a-Service (IaaS) und Platform-as-a-Service (PaaS) liegen bei 28 und 13 Prozent.

(Bilder: Cisco)

 

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