77 Prozent der Unternehmen investieren stärker in Software-as-a-Service

Die IT-Projekte im Bereich SaaS werden umfangreicher. Unternehmen verlagern immer mehr Geschäftsanwendungen in die Cloud.

Der Erfolg von Software-as-a-Service (SaaS) hat sich in kürzester Zeit eingestellt. 71 Prozent der Unternehmen nutzen SaaS seit weniger als drei Jahren. 27 Prozent sind sogar erst ein Jahr lang oder kürzer dabei. In einer Umfrage von Gartner unter 556 Firmen und Organisationen aus zehn Ländern Europas, Nord- und Südamerikas sowie dem Raum Asien/Pazifik stellt sich heraus, dass sich die IT-Budgets weltweit stetig in Richtung Cloud verlagern. Nachzügler und ambitioniertere IT-Projekte in Firmen, die SaaS bereits nutzen, sorgen dafür, dass die IT-Ausgaben für Software-as-a-Service steigen.

77 Prozent der Unternehmen geben an, künftig verstärkt auf Software-as-a-Service zu setzen und daher mehr Geld in die Cloud zu investieren. Der Trend geht dabei zu größeren Software-Projekten: Haben Firmen anfangs vor allem Zusatzdienste und Erweiterungen bestehender Software aus der Cloud bezogen, geben sie inzwischen ihre Zurückhaltung auf. Sie buchen neue Software gleich komplett als Software-as-a-Service, anstatt sich mit eigenen Lizenzen und Infrastrukturkosten abzumühen. In Europa und Amerika geben die Befragten an, dass sie vor allen Dingen vorhandene Anwendungen in die Cloud verlagern wollen. Software, die zuvor aufwändig lokal installiert und gewartet werden musste.

Bei der Einführung neuer Anwendungen als Software-as-a-Service greifen Unternehmen am häufigsten zu Diensten für das Customer Relationship Management (CRM) und Enterprise Content Management (ECM). Zu den lokalen Anwendungen, die IT-Abteilungen am häufigsten mit einem Cloud Service ersetzen möchten, gehören Supply Chain Management (SCM), Web Conferencing sowie soziale Software für die Teamarbeit.

(Bild: theaucitron, flickr.com)

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