Cloud Computing und Big Data beflügeln den IT-Markt 2015

Der deutsche IT-Markt wächst 2015 nur um 2,4 Prozent, weil die Nachfrage nach Hardware zurückgeht. Allerdings rechnen Experten mit einem kräftigen Wachstum bei Software und IT-Dienstleistungen.

Hardware_Notebook_IT-MarktDas Softwaregeschäft wird 2015 laut dem Bitkom-Verband um 5,5 Prozent auf 20,2 Milliarden Euro zulegen. Weiterhin gefragt sind auch IT-Services, die um 3,0 Prozent klettern und 2015 ein Marktvolumen von 37,4 Milliarden Euro erreichen.

Die Gründe für die gute Wachstumsprognose in beiden Bereichen sehen die Experten des IT-Branchenverbands beim Cloud Computing und Big Data. Viele Unternehmen planen hier weitere Investitionen und stoßen 2015 neue IT-Projekte an. Die Zahlen von Bitkom stützen sich auf Untersuchungen des European Information Technology Observatory (Eito).

Im Hardware-Sektor rechnen die Marktforscher im kommenden Jahr mit einem Umsatzrückgang von 1,2 Prozent auf 22,1 Milliarden Euro, nachdem es in diesem Jahr noch zu einem unerwarteten Umsatzplus von 5,8 Prozent kam. Ein Grund waren zusätzliche Investitionen vor allem in PCs und Notebooks. Damit rechnen die Marktforscher im kommenden Jahr definitiv nicht und orakeln, dass die Desktop- und Notebook-Käufe 2015 um zehn Prozent zurückgehen.

Kleine Unternehmen sind Nachzügler beim Cloud Computing

Dass vor allem Cloud Computing und Datenanalysen für gute Geschäfte im IT-Dienstleistungssektor sorgen, ist nicht verwunderlich. Denn beim Cloud Computing gibt es in Deutschland noch reichlich Luft nach oben. Laut dem Statistischen Bundesamt nutzen erst zwölf Prozent der Unternehmen in Deutschland IT-Services aus der Cloud. Vor allem kleine Unternehmen haben Nachholbedarf. Während von den großen Firmen mit 250 und mehr Mitarbeitern schon 27 Prozent Cloud-Dienste nutzen, haben erst zehn Prozent der kleinen Unternehmen mit zehn bis 49 Beschäftigten Cloud-Services in ihre Prozesse integriert.

(Bild: Alexander Klaus, pixelio.de)

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