SAP bietet Cloud-Services und Softwaresupport aus einer Hand an

SAP gelingt der Wandel vom Softwareanbieter zum Cloud-Dienstleister besser als manch anderem Softwarekonzern. Damit das Wachstum von zuletzt 72 Prozent (Q4) im Cloud-Segment ungebremst weitergeht, will SAP seine Geschäftsbereiche für Cloud- und On-Premise-Dienste künftig enger miteinander verzahnen.

SAP-LogoIm vergangenen Jahr konnte das Walldorfer Softwareunternehmen SAP mit dem florierenden Cloud-Geschäft 45 Prozent mehr Umsatz verbuchen als im Vorjahr. Im vierten Quartal 2014 ging der Umsatz sogar um 72 Prozent steil nach oben. Die Umsätze im Cloud-Bereich haben damit im vierten Quartal mehr als 1,7 Milliarden Euro erreicht. Der Softwarekonzern schreibt diese positiven, wenn auch erst vorläufigen Ergebnisse des letzten Quartals und des Geschäftsjahres 2014 seiner erfolgreichen Transformation zum Cloud-Dienstleister zu.

Damit die beiden Software-Bereiche der On-Premise-Lizenzen und Cloud-Abonnements künftig weiter gute Erlöse einfahren und Unternehmen in ihren eigenen Transformationsprozessen besser unterstützt werden können, will SAP die zwei Welten näher zusammenbringen. Die bisher getrennten Support- und Wartungssparten werden vereint, so dass Unternehmen die Dienstleistungen aus einer Hand erhalten. Egal ob sie auf lokale Softwareinstallationen setzen oder Software-as-a-Service beziehen – Unternehmen haben nur noch einen Ansprechpartner bei SAP für technische Unterstützung. So kann SAP seine Kunden auch besser zum Wechsel in die Cloud beraten und fortlaufend Support leisten.

Um diese Umstrukturierung zu vollziehen, rückt Michael Kleinemeier ins Global-Management-Team auf und ist gemeinsam mit Gerd Oswald und Helen Arnold für den Umbau des Service- und Support-Bereichs von SAP zuständig.

(Bild: SAP)

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