Solaris 11.1 verbessert Cloud-Management

Das vor einem Monat auf der OpenWorld 2012 angekündigte Solaris 11.1 ist nun verfügbar, ebenso Solaris Cluster 4.1 für Hochverfügbarkeitslösungen.

Mit Solaris 11.1 verbessert Oracle vor allem die Zusammenarbeit seines Betriebssystems mit dem hauseigenen Datenbankmanagementsystem. Das soll sich dank optimiertem Shared-Memory-Interface bis zu achtmal schneller als bisher starten und schließen lassen; bei der Suche nach Netzwerk- und Speicherengpässen soll Solaris DTrace helfen.

Darüber hinaus versucht Oracle weiter, sein Betriebssystem zum Cloud OS auszubauen. Dazu hat man beispielsweise den Support für Software Defined Networks (SDN) ausgebaut und unterstützt Edge Virtual Bridging, um die Netzwerkauslastung und das Bandbreiten-Management in Cloud-Umgebungen zu optimieren.

Mit dem auf Version 4.1 aktualisierten Solaris Cluster führt man zudem »Solaris 10 Zone Clusters« ein, die die Migration unternehmenskritischer Solaris-10-Anwendungen in Clouds auf Basis von Solaris 11 ermöglichen sollen. Außerdem verbessert man die Trennung von Anwendungen in der Cloud, um auch militärischen Sicherheitsansprüchen gerecht zu werden, und bohrt die Disaster-Recovery- und Failover-Funktionen auf.

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