Wuala verlässt Beta-Phase

Kurz nach seinem fünften Geburtstag hat der Cloud-Speicher Wuala die Beta-Phase verlassen. Mit inkrementellen Updates und einen Angebot für Firmen, sei man fit für den regulären Betrieb, so das Unternehmen.

Wuala sei in den vergangenen Jahren »zu einem Cloud-Dienst mit vollem Funktionsumfang und höchstem Sicherheitsniveau geworden«, erklärte Luzius Meisser, Technischer Leiter bei Wuala. Mit zwei Neuerungen aus den vergangenen Wochen könne man »die Beta-Phase bedenkenlos verlassen«.

Dabei handelt es sich um inkrementelle Updates, die dafür sorgen, dass bei Änderungen an einem Dokument nur die Änderungen an Wuala übertragen werden und das Dokument im Cloud-Speicher aktualisiert wird. Das geht schneller, als das komplette Dokument erneut hochzuladen, und spart Bandbreite.

Zweite Neuerung ist das Business-Angebot, ein Cloud-Speicher für Arbeitsgruppen, Teams und kleine Firmen. Dieser erlaubt es, Benutzergruppen anzulegen, die auf einen gemeinsamen Speicher zugreifen und ist ab 389 Euro pro Jahr zu haben. Dafür erhält man 100 GByte Speicherplatz und fünf Benutzer; weiteren Speicher und weitere Benutzer gibt es gegen Aufpreis.

Wuala stellt vor allem die Sicherheit seines Cloud-Speichers in den Vordergrund. Der sorgt dafür, dass alle Daten lokal auf dem Rechner des Nutzers verschlüsselt und in kleine Fragmente aufgeteilt werden, die dann redundant in Wuala-Rechenzentren und Wuala-Cloud lagern. So hat niemand außer dem Anwender selbst Zugriff auf die Daten, das Passwort verlässt niemals den Rechner.

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