Cloud Computing: Kosten von Ausfallzeiten sind oft nicht bekannt

Der Ausfall der IT-Systeme und Cloud-Anwendungen kann Unternehmen teuer zu stehen kommen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat die drohenden Kosten jedoch nie berechnet.

disaster-recoveryDie Datensicherheit in der Cloud ist in vielen Unternehmen ein nebulöses Thema. Die IT-Abteilungen sind oft nicht gut vorbereitet und kennen die Risiken nicht. Im „State of Resilience Report 2015“ hat der Cloud-Spezialist Vision Solutions untersucht, wie sich Unternehmen gegen Ausfälle ihrer Cloud-Services und anderer IT-Systeme wappnen und welche Erfahrungen sie mit Ausfallzeiten haben. Die Forscher haben weltweit 3000 IT-Experten befragt.

Mangelnde Risikoanalyse, wenig Ausfallsicherheit

Was die Downtime ihr Unternehmen kostet, das weiß allerdings jeder Zweite (57 Prozent) nicht. Die stündlichen Kosten bei einem Ausfall wurden schlicht nie berechnet. Knapp die Hälfte (45 Prozent) der Befragten gibt außerdem zu, dass ihr Unternehmen bei einem Systemausfall schon einmal einen Datenverlust hinnehmen musste. Ein Drittel der Unternehmen haben dabei einige Stunden Arbeit verloren, etwa ein Viertel sogar die Daten eines ganzen Tages.

Mit dem Cloud Computing wird auch das Risikomanagement komplexer und intransparenter, denn Unternehmen müssen bei der Datensicherheit nicht selten auf die Kompetenz ihrer Cloud Providers vertrauen. Erstaunlicherweise geben zwei Drittel (64 Prozent) an, keine eigene Disaster-Recovery-Lösung für ihre Cloud Services zu nutzen, um die Hochverfügbarkeit ihrer Systeme und Anwendungen in der Cloud sicherzustellen. Umgekehrt wird noch am ehesten verfahren: 14 Prozent sichern lokale Daten in der Cloud.

(Bild: Vision Solutions)

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