Cloud Foundry Foundation entwickelt offene Standards für PaaS-Services

Die quelloffene Platform-as-a-Service Cloud Foundry ist nun eine Stiftung mit mehr als 40 Mitgliedern, die globale Standards für PaaS entwickeln wollen. Das Projekt schließt sich gleichzeitig der Linux Foundation an.

Cloud-Foundry-FoundationDer Initiator des Projektes, Pivotal, hatte Anfang des Jahres angekündigt, seine Plattform Cloud Foundry in eine gemeinnützige Stiftung zu überführen. Das Ziel war es, eine gemeinsame Entwicklung und Verwaltung des PaaS-Projektes nach Open-Source-Standards zu ermöglichen und ein florierendes Ökosystem für Plattform-Services zu schaffen.

Jetzt ist die Cloud Foundry Foundation offiziell mit über 40 Mitgliedsunternehmen gestartet. Dazu zählen neben Pivotal unter anderem IBM, HP, EMC, Akamai, Fujitsu, SAP, Intel, Toshiba Soluions und VMware.

Cloud Foundry freut sich über ein enormes Wachstum: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Contributer um 150 Prozent und die Zahl der Code-Commits um 1700 Prozent. Das Projekt hat sich bereits als ein De-facto-Standard für Platform-as-a-Service etabliert. Der weitere Erfolg des Projektes soll mit einer unabhängigen Stiftung gewährleistet werden. Viele Unternehmen wie HP, Verizon, IBM und Pivotal nutzen den Plattform-Service bereits heute für ihre Projekte und entwickeln die Plattform gleichzeitig weiter, so dass die  Verbesserungen allen Anwendern zu Gute kommen.

Die Cloud Foundry Foundation geht auch eine Partnerschaft mit der Linux Foundation ein, unter deren Projektleitung die neue Stiftung künftig stehen wird. Die Cloud Foundry Foundation setzt dabei auf eine offene und unabhängige Verwaltungsstruktur, die es Entwicklern erleichtert, eigene Beiträge beizusteuern und Innovationen in der Cloud fördert.

(Bild: Cloud Foundry Foundation)

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