Dateisynchronisation via Cloud: Praktisch, aber meist verboten

Daten über mehrere Geräte hinweg synchron zu halten, ist mit Cloud-Services sehr einfach. Das finden auch die meisten Unternehmen, dennoch verbieten sie ihren Mitarbeitern die Nutzung, weil sie Sicherheitsbedenken haben.

Auf »Bring your own Device« folgt mittlerweile »Bring your own Service«, kurz BYOS genannt, und auch dieser Trend stellt IT-Abteilungen vor völlig große Herausforderungen, weil sie kaum kontrollieren können, welche Cloud-Dienste zu welchen Zwecken genutzt werden. Verstärkt wird das Dilemma noch dadurch, dass die Unternehmen durchaus um den Nutzen dieser Dienste wissen, sie ihren Mitarbeitern aus Sorge um Sicherheit und Compliance aber verbieten.

So erklärten in einer Umfrage von Varonis Systems immerhin 70 Prozent der Unternehmen, sie würden Cloud-Services für die Dateisynchronisation verwenden, wenn sie diese wie interne Anwendungen kontrollieren können. Da dies aber nicht möglich ist, sind Sync-Services nur bei 20 Prozent der Befragten erlaubt – der Rest versucht sie durch Richtlinien und Blocking in den Griff zu bekommen, immerhin ein Fünftel hat dagegen keine Maßnahmen getroffen und nimmt es in Kauf, dass Firmendaten bei Cloud-Anbietern landen.

(Bild: Gerd Altmann / pixelio.de)

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