Datenschützer fordern mehr Datenschutz in der Cloud

In der vergangenen Woche fand in Uruguay die 34. Internationale Datenschutzkonferenz statt, auf der sich die Teilnehmer für mehr Datenschutz in der Cloud stark machten.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Internationalen Datenschutzkonferenz lag beim Cloud Computing. Die versammelten Datenschützer nahmen einen vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit eingebrachten Entwurf einstimmig an, der von allen Anbietern und anderen Beteiligten ein hohes Datenschutzniveau für Cloud-Dienste fordert. »Wir waren uns einig, dass Cloud-Computing nicht zu Lasten des Datenschutzes gehen darf«, fasst Peter Schaar, der Bundesdatenschutzbeauftragte, zusammen.

Dem Beschluss zufolge, der empfehlenden Charakter hat, sollen sich Unternehmen und öffentliche Stellen vergewissern müssen, dass Cloud-Dienste ein ausreichendes Datenschutzlevel erreichen, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden. Anbieter werden zu mehr Transparenz verpflichtet; zudem müssen datenschutzrechtliche und datenschutztechnische Anforderungen frühzeitig berücksichtigt werden (»privacy by design«).

Eine grenzüberschreitende Datenverarbeitung setze internationale Datenschutzstandards voraus, heißt es bei den Datenschützern. Die Datenschutzbehörden hätten bereits entsprechende Entwürfe vorgelegt und man sei bereit, weiterhin an diesen mitzuarbeiten.

(Bild: Gerd Altmann / pixelio.de)

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