Forscher bauen weltweit größtes Private-Cloud-Netzwerk mit OwnCloud auf

Auf Basis von OwnCloud schließen sich Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen und wollen mit OpenCloudMesh das größte Private-Cloud-Netzwerk der Welt schaffen.

OpenCloudMeshBeim Thema Cloud Computing stehen IT-Verantwortliche stets vor der Frage: Wie erfüllt man die Ansprüche der Anwender, eine benutzerfreundliche Cloud-Plattform für den Datenaustausch und die Kollaboration zu schaffen, ohne dabei die Sicherheit zu kompromittieren? Mit OwnCloud sollen beide Herausforderungen zu erfüllen sein. Dabei handelt es sich um eine Open-Source-Software für den Datenaustausch und die Synchronisation, die vom gleichnamigen Anbieter OwnCloud entwickelt wird.

In einem ambitionierten Cloud-Projekt wollen Wissenschaftler auf der ganzen Welt Hochschulen und Forschungseinrichtungen vernetzen. Das Projekt OpenCloudMesh basiert auf OwnCloud und schließt die Private Clouds mehrere Organisationen zu einer gemeinsamen Cloud zusammen. Die offenen Programmierschnittstellen (APIs) von OwnCloud sollen es den Forschern ermöglichen, Daten und Forschungsergebnisse via Federated-Cloud-Sharing sicher auszutauschen und unabhängig vom Speicherort  Zugriff auf Daten zu erhalten.

Momentan sind 14 Organisation am Projekt beteiligt, darunter die federführende GÉANT Association, das CERN, die University of Florida, das European Research Center for Information Systems (ERCIS), die Universität Wien, das Rechenzentrum Garching der Max-Planck-Gesellschaft, die ETH Zürich, die TU Berlin und das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY).

(Bild: OpenCloudMesh)

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