Microsofts Azure liegt bei Entwicklern vorn

Bei Entwicklern, die Anwendungen für die Cloud schreiben oder Cloud-Tools für die Entwicklung nutzen, liegt Azure vorn – allerdings nur knapp.

Laut einer im Sommer von Evans Data durchgeführten Umfrage setzen 36 Prozent aller Cloud-Entwickler auf Microsoft Azure, 29 Prozent auf Google und 28 Prozent auf Amazon Web Services. »Microsoft war vor einigen Jahren sehr aggressiv bei der Einführung von Azure in der Entwickler-Community, und das hat sich ausgezahlt«, fasst Janel Garvin, CEO von Evans Data, zusammen. Zudem habe Microsoft mit der etablierten MSDN-Community und Visual Studio als Entwicklungsumgebung weitere gute Argumente auf seiner Seite. Allerdings sei der Markt noch sehr stark fragmentiert, so Garvin, und es brauche noch Zeit, bis sich eine klare Landschaft an Cloud-Anbietern etabliert habe.

Die Umfrage zeigt wenig überraschend, dass die meisten Entwickler, die für ihre Arbeit einen bestimmten Cloud-Service nutzen, auch für diesen entwickeln. Das war bei mehr als der Hälfte der Befragten der Fall. Nur 27 Prozent nutzen einen Service für die Arbeit und rollen ihre Anwendungen dann bei einem anderen ais. Interessanter ist da schon die Tatsache, dass nur noch bei 10 Prozent der Befragten ein On-premise-Element dabei ist, der Rest offenbar Anwendungen rein für die Cloud-Dienste der großen Anbietern schafft.

(Bild: Gerd Altmann / pixelio.de)

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