Cisco: Cloud-Traffic steigt bis 2016 auf das Sechsfache

Der Datenverkehr in der Cloud steigt rasant. Im vergangenen Jahr machte der Cloud-Traffic im Rechenzentrum noch 39 Prozent des Volumens aus, in vier Jahren sind es mehr als zwei Drittel des Datenverkehrs.

Bis zum Jahr 2016 wird sich der Datenverkehr von Cloud-basierten Diensten und Anwendungen auf das Sechsfache erhöhen. Dann wächst das Datenvolumen der Cloud auf 4,3 Zettabyte. Der gesamte Traffic in Rechenzentren wächst auf 6,6 Zettabyte. In vier Jahren ist die Cloud also für zwei Drittel des Datenverkehrs über Rechenzentren verantwortlich. Zu dieser Prognose kommt Cisco in seiner jährlichen Studie Cisco Global Cloud Index, die aktuell die Entwicklung von 2011 bis 2016 berücksichtigt. Im Jahr 2011 kam der Cloud-Traffic übrigens erst auf 39 Prozent des gesamten Datenverkehrs über Rechenzentren.

Das Wachstum verläuft in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA-Region) sogar noch schneller als im weltweiten Durchschnitt. Hier wird sich des Datenvolumen durch Cloud Computing bis 2016 um das Neunfache, von 21 auf 190 Exabyte, erhöhen.

Allerdings ist es nicht der steigenden Anzahl der Anwender zuzuschreiben, dass Cloud Computing diesen enormen Datenverkehr produziert. Der größte Anteil des Traffics entfällt auf Dienste und Prozesse, die im Hintergrund ablaufen. Bis 2016 werden drei Viertel (76 Prozent) des Datenvolumens in der Cloud auf Storage-Dienste, Produktions- und Entwicklungsprozesse zurückzuführen sein. Weitere 7 Prozent des Datenverkehrs entstehen durch die Kommunikation zwischen den Rechenzentren. Die restlichen 17 Prozent generieren die Nutzer, die auf Cloud-basierte Anwendungen zugreifen.

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