Umfrage: Vertrauen in die Cloud wächst

Einer Umfrage zufolge vertrauen Unternehmen der Cloud verstärkt unternehmenskritische Daten und Anwendungen an, kaum noch jemand hält das für zu riskant – vor einem Jahr sah das noch komplett anders aus.

Stattliche 50 Prozent der Unternehmen aus der 2012er Umfrage »Future of Cloud Computing«, die der Risikokapitalgeber North Bridge jährlich durchführt, sind der Meinung, dass die Cloud mittlerweile für unternehmenskritische Anwendungen bereit ist. Damit ist das Vertrauen in die Sicherheit und Zuverlässigkeit deutlich gestiegen, denn vor einem Jahr sahen das nur 13 Prozent so. Damals hielten zehn Prozent unternehmenskritische Anwendungen in der Cloud für zu riskant, heute sind es nur noch 3 Prozent.

Der Anteil derer, die angaben, die Cloud-Lösungen müssten noch reifen, um für unternehmenskritische Anwendungen zu taugen, sank von 26 auf 12 Prozent. Nur noch 34 statt wie im letzten Jahr 40 Prozent meinten, es seien noch Tests und Herumexperimentieren nötig.

Wichtigste Gründe für den Einsatz von Cloud-Lösungen bleiben Skalierbarkeit (57%), Business Agility (54%) und die gut planbaren Kosten. Auf der Contra-Seite stehen weiter Sicherheitsbedenken (55%), Compliance-Vorschriften (33%) und die Angst vor dem Vendor-Lock-in (32%).

Am häufigsten werden Cloud-Lösungen derzeit noch für Backup und Archivierung genutzt (43%), aber auch in den Bereichen Business Continuity (25%) und Collaboration (22%) ist die Cloud mittlerweile etabliert. 19 Prozent nutzen die Cloud bereits für die Verarbeitung von Big Data – hier sieht man bei North Bridge ein riesiges Wachstumspotenzial.

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