Unternehmen ohne Notfallplan bei Datenverlusten in der Cloud

Virtuelle Systeme und Cloud-Umgebungen stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen, wenn Daten verloren gehen. Doch Kroll Ontrack zufolge geht man das Thema vielerorts recht sorglos an.

Niedrige Kosten machen die Cloud für Unternehmen attraktiv, da verwundert es kaum, dass bereits 62 Prozent entsprechende Angebote nutzen, wie aus einer Umfrage von Kroll Ontrack hervorgeht. Allerdings haben 13 Prozent keine Richtlinien zur Datenrettung und beim Rest werden diese zumeist nicht regelmäßig überprüft. Nur 17 Prozent testen ihre Datenrettungspläne regelmäßig, um zu überprüfen, ob und wie sie ihre Daten bei Datenverlusten in der Cloud oder in virtuellen Umgebungen, wiederherstellen können.

Datenverluste können in jeder Speicherumgebung auftreten, warnt Peter Böhret, Managing Director bei Kroll Ontrack. »Um das Risiko eines Datenverlustes zu minimieren und sich schlussendlich erfolgreich von einem Verlust zu erholen, ist es entscheidend, vor dem Wechsel zu einem neuen Speichermedium die richtigen Fragen zu stellen und die Standards und Vorgehensweisen entsprechend anzupassen.«

49 Prozent der befragten Unternehmen erlitten laut Kroll Ontrack im vergangenen Jahr einen Datenverlust. Die meisten von ihnen, 55 Prozent, hatten ihre Daten auf traditionellen Speichern gelagert, doch 26 Prozent hatten sie in virtuellen Umgebungen und 3 Prozent in der Cloud abgelegt. 16 Prozent mussten sogar Datenverluste sowohl in virtuellen Umgebungen als auch der Cloud hinnehmen.

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