Verbraucher haben Informationsbedarf in Sachen Cloud

Rund die Hälfte der Bundesbürger kann mit dem Begriff »Cloud Computing« nichts anfangen. Der Rest fühlt sich nicht ausreichend von den Anbietern informiert und hat »kein gutes Gefühl« bei der Nutzung von Cloud-Diensten.

Dass gerade für Cloud-Anbieter hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards sowie eine offene Kommunikation mit ihren Kunden wichtig ist, belegt eine Befragung von Infratest Dimap aus dem Oktober, die im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz durchgeführt wurde. Hier gaben nicht nur 51 Prozent der Befragten an, nichts mit dem Begriff »Cloud Computing« anfangen zu können. Stattliche 80 Prozent meinten sogar, »kein gutes Gefühl« zu haben, wenn ihre Daten in der Cloud gespeichert oder sie Dienste von virtuellen Servern nutzen würden. 72 Prozent fühlen sich nicht ausreichend über die Technologie als solche sowie über die Datenschutzbestimmungen und Geschäftsmodelle informiert.

Nicht ganz so groß ist die Angst vor Datenverlusten beim Wechsel des Cloud-Anbieters oder durch Systemausfälle bei diesem. Doch immerhin 50 beziehungsweise 48 Prozent der Befragten treibt auch diese Sorge um.

(Bild: Gerd Altmann / pixelio.de)

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